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Hochzeit

Hochzeitsmenü – Die Liebe geht durch den Magen

Die Organisation des Hochzeitsmenüs erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl.

Zunächst einmal bedarf es der Entscheidung zwischen Buffet und serviertem Menü. Für ein Buffet sprechen die lockere Atmosphäre und die individuellen Auswahlmöglichkeiten für die Gäste. Jedoch kann gerade bei einer größeren Hochzeitsgesellschaft das Essen leicht zu einem reinen Durcheinander geraten. Wer sich für das servierte Menü entscheidet, sollte unbedingt mit der Küche absprechen, ob diese in der Lage ist, so viele Essen annähernd gleichzeitig auf den Tisch zu bringen. Es ist der Stimmung nicht gerade zuträglich, wenn die Familie am Brauttisch bereits das Besteck zur Seite legt, bevor der letzte Gast seinen Teller vor sich hat. Oft bewährt hat sich eine Kombination aus beidem: Suppe und Hauptgericht werden serviert, Salat und Desserts gibt es vom Buffet.

Danach richtet sich auch die Speisenauswahl. Während bei einem Buffet ruhig viele verschieden Speisen kombiniert werden können, sollten bei einem Menü die einzelnen Gänge fein aufeinander abgestimmt sein. Das Brautpaar sollte sich dabei weniger an den eigenen Leibgerichten orientieren, da es erfahrungsgemäß am großen Tag sowieso nicht allzu ausufernd schlemmen wird. Vielmehr sollte das Hochzeitsmenü jedem Gast gerecht werden, also eine weitere geschmackliche Auswahl enthalten und auch besondere Vorlieben oder Ernährungsweisen berücksichtigen. Ein Spanferkel am Spieß als einziges Hauptgericht ist zwar eine besondere kulinarische und optische Köstlichkeit, wenn sich im Freundeskreis jedoch mehrere Vegetarier befinden, werden diese schwerlich am Hochzeitsmenü Gefallen finden.

Eine Suppe gehört nicht nur in Bayern zu einem richtigen Festmahl, oft lässt es sich die Küche auch nicht nehmen, das Hochzeitsmenü mit einer hausgemachten Hochzeitssuppe zu eröffnen.

Beim Hauptgericht sollten auch bei einer kleinen Hochzeitsgesellschaft mindestens zwei Optionen zur Auswahl stehen: einmal mit und einmal ohne Fleisch. Es muss auch nicht immer das klassische Schweinefilet mit Pilzrahmsoße und die Edelfischplatte mit Reis sein, wenn die Vielfalt stimmt, dürfen durchaus auch ausgefallene Speisen aufgetragen werden. Am besten vertraut man dabei auf die Empfehlungen der Küche, die ihre Spezialitäten und Kochrezepte des Hauses am besten kennt.

Desserts und süße Schmankerl krönen jedes Hochzeitsmenü. Oft empfinden es die Gäste als angenehm, wenn zwischen dem Hauptgang und dem Nachtisch einige Zeit verstreicht, in der sie möglicherweise durch ein paar flotte Tänzchen wieder neuen Appetit sammeln können.

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